Up and Down

Nachdem die Landschaft bei Belgrad schon recht flach geworden ist, sind wir nun wieder in bergigeren Gegenden unterwegs. Aber darauf soll sich der Artikel nicht beziehen, denn es geht eher um gefühlsmäßige Höhen und Tiefen, die wir derzeit erleben. Ein Tiefpunkt war beim Plitvice Nationalpark, viele Seen und Wasserfälle, worauf ich mich eigentlich seit Monaten sehr gefreut hatte. Leider wurden wir aber am Morgen von einem Nationalparkwächter unsanft geweckt. Wir sollten eine Strafe von 500 Kuna zahlen wegen unzulässigen Parkens im Nationalpark. Dumm gelaufen. Wir wussten nicht, dass wir im Nationalpark sind. Aber abgesehen davon darf man in Kroatien ja generell nicht wild campen, was ein weiterer Punkt ist, der uns runterzieht, denn bisher haben wir es immer so gehandhabt. Und jetzt sollen wir auf einmal nur noch diese doofen Campingplätze anfahren? Na jedenfalls haben wir die Strafe noch runtergehandelt, dafür aber keine Quittung erhalten, heißt der Wächter wird das in die eigenen Tasche getan haben. Unsere Laune war dahin und außerdem war es sehr wolkig, so dass wir beschlossen hatten die Seen Seen sein zu lassen. Wir sind einfach weiter gefahren. Macht doch auch keinen Sinn da schlecht gelaunt umherzuwandern. Jetzt sind wir bei einen weiteren Nationalpark (Paklenica), wir wollen wandern gehen, und allein dafür muss man erstmal ungefähr 7,50€ pro Person und Tag Eintritt zahlen. Man stelle sich das für das Elbsandsteingebirge vor!!!

Abgesehen davon haben wir in Bosnien einmal falsch geparkt. Aber nicht absichtlich, denn wir schauen immer, dass wir irgendwo parken wo es kostenlos und erlaubt ist. Diesmal jedoch nicht gut geschaut und so hatten wir eine Sperre am Vorderrad hängen, die erst gegen Zahlung einer Gebühr abgenommen wurde. Hat auch die Stimmung etwas heruntergezogen, eben weil wir eben der Meinung waren, alles richtig gemacht zu haben.

Insgesamt ist uns Kroatien viel zu touristisch. Man kommt sich schon fast wie in einer deutschen Kolonie vor. Unglaublich wie viele Landesgenossen hier sind. Das sei denen ja auch gegönnt, aber wir fühlen uns nicht wohl dabei. Und die Kroaten wissen natürlich, wie man den Touristen am besten das Geld aus der Tasche zieht… Und in Slowenien wird es nicht anders aussehen…

Katja ist schon der Meinung, dass wir einfach zurück nach Hause fahren sollen und nicht so an dem Termin festhalten sollen. Aber ich denke man sollte nicht mit einem negativen Eindruck Schluss machen! Wir gehen jetzt jedenfalls erstmal wandern und dann sehen wir weiter.

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