Entschleunigt in Belgrad

Für alle, die kein kyrillisch können: Beograd (Belgrad)

Eigentlich wollten wir ja nur zu einer Stippvisite in die serbische Hauptstadt, aber ein Einbruch ins Auto (%&grmpf!!*%&*!!!, aber ohne Vorurteile gegen Osteuropa zu klopfen) und die Anzeige bei der etwas verbaddelten Belgrader Polizei (zu lange Geschichte!) hat dazu geführt, dass wir schließlich von Donnerstag bis Montag in der Stadt blieben. Und da man die Sehenswürdigkeiten schon ziemlich bald durch hat, freuten wir uns um so mehr, dass Belgrad eine lebhafte Clubszene mit jeder Menge Livemusik hat und am Wochenende außerdem noch ein Festival stattfand. Ersteres besorgte uns zwei Besuche auf Schiffen, die in der Mitte Belgrads festgemacht haben. Clubs gibt es hier nämlich nicht nur an Land, sondern auch ne ganze Menge auf Wasser.

Club 20/44

Der DJ Samstag Nacht war zwar technisch ein Desaster (man hat halt seine Ansprüche und selbst wenn man die nicht hätte…), aber für eine Weile hat’s für uns zum Tanzen gereicht. Donnerstag Nacht schon durften wir uns überzeugen, dass handgemachte Musik in Belgrad Konjunktur hat und dass Frauen am Schlagzeug ordentlich reinhauen. Das Festival hingegen erinnerte ein wenig an daheim: kreative Ausstellungen in herrlich prunkvollen unsanierten Häusern, dazu eine große Halle à la designers open, Verkaufsstände á la Westpaket und jede Menge kleiner temporärer Galerien. So kann man Sonntage auch gut rumbringen. Nur der Vöner hat gefehlt…

Belgrad von einer ihrer vielen Seiten

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