Hin und her, vor und zurück, 3x im Kreis

… aber nicht nach Hause, denn das kann noch 3 ½ Wochen warten. Ich wollte mal schreiben, wo wir uns die letzten Tage eigentlich herumgetrieben haben, nachdem Katja schon ein paar kurze Einblicke gegeben hat. In Montenegro sind wir zuerst in die Berge gefahren, zum Tara Canyon bzw. Durmitor National Park. Das Rafting hat uns sehr gefallen, auch wenn es ein recht kurzes Vergnügen war, was aber auch daran lag, dass der Fluss im Mai noch sehr viel Wasser führt und entsprechend schnell fließt. Wir sind jedenfalls auch ordentlich nass geworden, wobei wir das Gefühl hatten, dass uns der Bootsführer absichtlich in die Wellen gelenkt hatte. Manchen war das aber noch nicht genug und dreimal darf geraten werden, wer von uns beiden vom Boot aus in den kalten Fluss gesprungen ist 😉 Am nächsten Tag war wandern angesagt, wobei wir sehr oft durch Altschnee stapfen mussten, von dem es in der Gegend um Zabljak doch noch recht viel gab. Danach ging es wieder zurück zum Lake Skadar bis fast zur albanischen Grenze. Hier sind wir auch mit einem Fischerboot zu den zwei Klöstern auf den zwei Inseln gefahren, von denen Katja schon berichtete. Weiter ging es an der Adriaküste entlang über Bar, Sveti Stefan nach Budva, von wo aus wir einen Schwenk ins Landesinnere nach Cetinje gemacht haben. Dort wurden wir erstmal von einer Schlechtwetterfront gestoppt. Wir saßen einen ganzen Tag lang fast nur im Bus, da es draußen ununterbrochen geregnet hatte. Am nächsten Tag war der Himmel zwar noch grau, aber immerhin regnete es nicht mehr, also fuhren wir weiter in die Berge zum Lovcen Nationalpark, wo wir eventuell auch hätten wandern wollen. Aber zum einen war man ziemlich oft mitten in den Wolken, so dass man nicht allzu viel gesehen hat, zum anderen war niemand im Infocenter des Nationalparks, wo man hätte Auskunft bekommen können über mögliche Wanderrouten. So sind wir weiter zur Bucht von Kotor gefahren und diese tief in die Berge eingeschnittene Bucht war schon ein toller Anblick, nachdem wir endlich wieder unter die Wolken gekommen sind und tatsächlich auch was sehen konnten. Ich habe später sogar darüber nachgedacht mir ein Fahrrad auszuleihen und damit die Serpentinen mit 25 Kehren und bestimmt fast 1000 Höhenmeter wieder hoch zu fahren, so sehr gefiel mir die Aussicht. Aber glücklicherweise gab es in Kotor kein Fahrrad zum Ausleihen 😉 Wir sind dann mit dem Auto um die Bucht herum gefahren, haben uns einige Städtchen angeschaut und standen auf einmal ganz unerwartet an der kroatischen Grenze. Wir waren eigentlich nur auf der Suche nach einem Schlafplatz gewesen und haben nicht mit einer Grenzkontrolle gerechnet. So viel zur Genauigkeit unserer Karten. Umso genauer meinten es die Zollbeamten. So gründlich wurden wir noch nie durchsucht. Mehl stand unter dem Verdacht Kokain zu sein und der Daal und das Kurkuma wurden lieber noch einen Kollegen gezeigt, um auch ganz sicher zu sein, dass es keine Drogen sind. Letztendlich durften wir dann aber doch noch Kroatien fahren. Von Dubrovnik hat Katja ja schon geschrieben. Mittlerweile haben wir auch Bosnien hinter uns gelassen und sind in Serbien auf dem Weg nach Belgrad. Aber dazu vielleicht später mehr…

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